Jugendliche in Malawi haben große Träume

Die Chancen stehen schlecht für Schüler*innen in Malawi.

Das Land ist eines der ärmsten der Welt – weite Entfernungen zur Schule und fehlende Transportmöglichkeiten sind für viele die größten Hürden auf dem Weg zu einem Schulabschluss.

Fast die Hälfte der Kinder in Malawi brechen die Grundschule ab.

Die Schulwege sind lang und beanspruchen viel Zeit – Zeit, die an anderer Stelle fehlt. In Familien, die von weniger als 2 USD pro Tag leben, bleiben die Kinder oft zu Hause um zu arbeiten oder im Haushalt zu helfen.

Für Mädchen sind die Herausforderungen auf dem Weg zu Schulbildung sogar noch größer. Sie müssen nicht nur morgens früh aufstehen, um noch vor der Schule Wasser zu holen und ihre Aufgaben im Haushalt zu erledigen. Wenn sie die langen Wege zu Fuß gehen, sind sie oft auch sexueller Belästigung ausgesetzt.  

Trotz aller Hürden geben diese Jugendlichen in Malawi nicht auf. Sie träumen von einer besseren Zukunft und sind bereit, viel dafür zu geben.  

trinitas

Trinitas will Krankenschwester werden. Sie muss morgens um 5 Uhr das Haus verlassen und 14 Kilometer zur Schule gehen.

“Manche Leute denen ich begegne, sagen: “Was glaubst du, wer du bist? Deine Freunde haben es auch nicht geschafft!” Dann antworte ich: “Ich werde es dir schon zeigen. Wenn etwas aus mir geworden ist, wirst du aufhören, sowas zu sagen!” – Trinitas, 17 Jahre

christopher

Christopher kommt oft zu spät zur Schule und verpasst Teile des Unterricht. Abends kommt er spät nach Hause. Er muss 15 Kilometer laufen.

“Wenn ich zur Schule renne, dauert es 4-5 Stunden. Gehen dauert 6 Stunden.” – Christopher, 18 Jahre

Victoria

Victoria will Ärztin werden. Die Ärztinnen im lokalen Krankenhaus beeindrucken sie. Sie lebt bei ihrer Großmutter und ist mit ihr gemeinsam für den Haushalt verantwortlich.

“Manchmal erreiche ich die Schule erst, wenn die anderen schon angefangen haben zu lernen. Der Unterricht beginnt um 6 Uhr morgens, das schaffe ich oft nicht. Ich werde dafür schuldig gemacht. Aber ich allein trage die Verantwortung für meine Zukunft.” – Victoria, 17 Jahre

Rose Andrea

Der Weg zur Schule dauert für Rose sechs Stunden. Ein beschwerlicher Weg, aber sie liebt die Schule, vor allem Mathe, Englisch, Geographie, Chemie und Geschichte.

“Um 4 Uhr hole ich Wasser, ich koche, wasche mich und gehe danach zur Schule. Wenn ich den Unterricht verpasse, versuchen meine Freunde mir alles zu erklären, aber es ist nicht dasselbe.” – Rose Andrea, 17 Jahre

John

John will Lehrer werden. “So wie mir jemand etwas beigebracht hat, will ich auch anderen etwas beibringen.”

“Unsere Eltern sind Baumwoll- und Maisbauern, sie sind nicht zur Schule gegangen. Wenn ich morgens los gehe, mache ich mir Sorgen. Werde ich es pünktlich zur Schule schaffen? Wird der Rektor mich nach Hause schicken, wenn ich zu spät komme? Ich sage mir dann, dass ich mich für diesen Weg entschieden habe, um später anderen helfen zu können.” – John, 19 Jahre

yusef

“Ich möchte Pilot werden! Immer, wenn ich ein Flugzeug sehe, erfüllt das mein Herz. Es fasziniert mich, wie Flugzeuge in so kurzer Zeit wahnsinnige Distanzen zurücklegen. Vom Himmel nach unten zu schauen muss toll sein – wie ein Vogel.”
– Yusef, 17 Jahre.

Yusef liebt Mathe und Physik. Außerdem spielt er gerne Fußball.

 

Durch Bildung können diese Schüler*innen zu einer besseren, gesünderen und sicheren Zukunft in Malawi beitragen. Das Fahrrad gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Potentiale auszuschöpfen.

Hilf uns Jugendliche mobil zu machen. So kommen Sie ihren Träumen ein Stück näher.

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