Patientenbesuche per Rad

Patienten im ländlichen Sambia profitieren von verbesserter Krankenversorgung

Aufgrund großer Armut und hoher HIV/AIDS-Raten benötigen viele Menschen im ländlichen Sambia medizinische Versorgung. Diese wird gewöhnlich von freiwilligen Krankenpflegern übernommen, die zu Fuß zu den Patienten nach Hause kommen. Sie legen täglich weite Strecken zurück. Wir haben eine Krankenpflegerin begleitet, und konnten sehen, wie sich mit dem Fahrrad ihr Alltag komplett veränderte.

Royce und ihr Fahrrad!

slezak-wBR-zambia-1281.jpgRoyce ist ehrenamtliche Krankenpflegerin und kümmert sich um kranke Erwachsene und Kinder in ihrer Umgebung.

Royce erzählte uns: “Ich bin Krankenpflegerin, weil ich gerne anderen helfe”. Früher musste sie noch vor Sonnenaufgang aufstehen, ihren Haushalt erledigen und dann kilometerweit zu ihren Patienten laufen. Obwohl sie unermüdlich arbeitete, konnte sie täglich nicht mehr als vier Patienten erreichen. Ihr Wille war groß, aber Zeit und Entfernungen schränkten ihre Möglichkeiten ein.

Im Jahr 2008 änderte sich alles: Royce bekam ein Buffalo-Fahrrad. Jetzt kann sie sich nicht mehr nur um vier, sondern um bis zu 18 Patienten an einem Tag kümmern. Sie betreut HIV/AIDS-Patienten, Alte, Waisenkinder und pflegebedürftige Kinder in den umliegenden Dörfern. Royce hatte großes Potential und den starken Wunsch, zu helfen, aber Zeit und Entfernung stellten unüberwindbare Hürden dar. Mit ihrem Buffalo-Fahrrad kann Royce ihre Energie in die Pflege stecken und vergeudet sie nicht auf den langen Fußmärschen.

Royce sagt: “Mein Dorf sieht besseren Zeiten entgegen. Die Menschen sind offener für die AIDS Aufklärung. Ich hoffe, dass bis zum Jahr 2018 jeder seinen AIDS Status kennt und über Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten informiert ist. Ich hoffe, dass Infizierte weniger stigmatisiert und diskriminiert werden.”

Wenn Royce unterwegs ist, sagen die Leute aus ihrem Dorf jetzt: “Da fährt unsere Krankenpflegerin auf ihrem Fahrrad!”

Hausbesuche sind in Sambia ein wesentlicher Bestandteil der Fürsorge. Mithilfe von Fahrrädern sparen Krankenpfleger viel Zeit, können sich um mehr Patienten kümmern, sind in Notfällen schneller vor Ort und stecken ihre Energie in die Fürsorge, anstatt in Fußmärsche. Mit deiner Hilfe, können wir noch mehr Krankenpflegern im ländlichen Afrika Fahrräder zur Verfügung stellen.

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