Schüler*innen wie Aleni kommen schneller und sicherer zur Schule

"Zukunft schenken heißt, dass ich schneller zur Schule komme und mich sicherer fühle."

Der tägliche Schulweg war für Aleni immer eine Herausforderung. Für die etwa 6 bis 7 km lange Strecke brauchte sie morgens mindestens drei Stunden – und abends wieder zurück! Ein Fluss, der den Weg kreuzt, war manchmal unpassierbar.

“An manchen Tagen habe ich mich nicht getraut, zur Schule zu laufen, weil ich Angst hatte, auf ein paar bestimmte junge Männer zu treffen. Sie haben mir hinterhergerufen, mit Steinen geworfen oder mich aufgehalten, um mich in Gespräche zu verwickeln”, erzählte die 16-jährige Aleni. “Ich konnte ihnen nicht aus dem Weg gehen.”

Nach einem anstrengenden Tag hatte sie am nächsten Morgen oftmals einfach nicht die Kraft den langen Weg wieder anzutreten.

“Meine Freunde haben versucht, mir die Schule auszureden. Manche haben sich sogar über mich lustig gemacht – sie drängten mich dazu, die Schule abzubrechen, damit ich so bin wie sie. Sie haben immer gesagt: “Warum bringst du dich selbst in Schwierigkeiten, läufst Ewigkeiten in die Schule? Wieso lässt du es nicht einfach bleiben und machst es so wie wir?”

Aber Aleni ließ sich nicht entmutigen.

“Seitdem ich mein Buffalo-Fahrrad habe, hat sich mein Schulalltag unheimlich verändert. Ich habe jetzt bessere Noten und mein Schulweg ist so viel einfacher und schneller”, sagt Aleni. “Die Freunde, die sich über mich lustig gemacht haben, bewundern mich heute. Die meisten von ihnen gehen jetzt wieder zur Schule und hoffen, selbst irgendwann ein Fahrrad zu bekommen, genau wie ich.”

Bildung - Mit dem Fahrrad Richtung Zukunft

Im Rahmen des Bildungsprogramms BEEP (Bicycles for Educational Empowerment Program) von World Bicycle Relief erhalten Schüler*innen wie Aleni Fahrräder. Wenn sie mobil sind, gehen sie regelmäßiger in die Schule, lernen mehr und erhöhen ihre Chancen auf eine erfolgreichen Schulabschluss.

Mit einem Fahrrad verbessern sich die schulischen Leistungen um bis zu 59%.

“Bildung ist wichtig. Denn wenn ich einmal mit der Schule fertig bin, werde ich einen besseren Job finden und so mich selbst und meine Eltern finanzieren können”, sagt Aleni.

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Wenn Aleni die 8. Klasse abschließt, wird sie damit die erste Person in ihrer Familie – und in ihrer Gemeinde sein – die eine weiterführende Schule besucht.

Alenis Schulweg ist auch jetzt noch eine Herausforderung. Sie braucht immer noch ca. zwei Stunden pro Weg, aber sie hat keine Angst mehr vor den jungen Männern. Sie spart Zeit und Energie und ist deshalb morgens nicht mehr so erschöpft.

Jetzt kann sie sich auf ihren Traum für die Zukunft konzentrieren: sie möchte Krankenschwester werden.

“Ich bin ein Mädchen und es ist mir bewusst, wie wichtig es für Frauen ist, selbstständig und unabhängig zu sein. Ich fahre mit meinem Fahrrad zur Kirche, zum Markt, ins Krankenhaus, zur Schule und zum Spielen mit meinen Freunden.”

“Ich bin stolz auf mich.”

Hilf mehr Schüler*innen wie Aleni, ihre Träume zu verwirklichen und SCHENKE ZUKUNFT durch Bildung.
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