Fahrräder auf dem Markt in Palabana

In Sambias Chongwe Distrikt laufen die Geschäfte gut. Der Markt in Palabana ist der Mittelpunkt der Gemeinde und man kann alles kaufen, frisches Gemüse genauso wie alltägliche Dinge des Haushalts. Immer mehr Händler*innen in Palabana nutzen Buffalo-Fahrräder, weil sie gesehen haben, wie sehr sie dem Absatz helfen. Wir erzählen drei Geschichten die zeigen, wie die Geschäfte in Palabana aufblühen: Joseph ist Schweißer, Enalise betreibt eine kleine Landwirtschaft und Dickson ist Geflügelhalter.

Der Schweißer Joseph lebt und arbeitet in Palabana. Er stellt die verschiedensten Metallkonstruktionen her, vor allem aber Fenster und Türrahmen. Joe benötigt viel Rohmetall für sein Handwerk. Die nächstgelegenste Möglichkeit es zu besorgen ist Lusaka, die 40 km entfernte Hauptstadt von Sambia. Joseph transportiert inzwischen auf seinem Fahrrad mehr als 100 kg Stahl auf einmal. Früher war auf den Bus angewiesen und musste immer extra Kosten für die schwere Ware zahlen.

Bäuerinnen und Bauern wie Enalise nutzen das Buffalo-Fahrrad um ihre Ware zum Markt zu bringen. Sie sind Selbstversorger*innen und erwirtschaften gleichzeitig ein Einkommen.

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Dickson ist Geflügelhalter und hat eine Schlachterei am Markt in Palabana. Bevor er sich in 2012 ein Buffalo-Fahrrad gekauft hat, konnte er lediglich 200 Hühner auf einmal halten, da es zu schwierig war, sie zum Markt zu bringen. Er hat seinen Hof auf 1500 Hühner aufgestockt. Er bringt sie mit dem Rad zum Markt und kann auf dem Weg zurück Futter mitbringen. Außerdem hat Dickson auch seinen Stand am Markt deutlich vergrößert – es stehen jetzt täglich 500 Hühner zum Verkauf.

Die Gemeinde Palabana ist aufgeblüht seitdem die Einwohner robuste und verlässliche Fahrräder haben. Sie können besser Milch, Gemüse und Fleisch zum Markt transportieren. Entfernungen und das Gewicht der Ware schränken sie nicht länger ein.

World Bicycle Relief unterstützt Kleinstunternehmer*innen und Familien, so dass sie sich ein Buffalo-Fahrrad finanzieren können.

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